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Dreckspatz fliegt auf Churersack
Die Churer Abfallsäcke werden neu auch mit dem Maskottchen des Werkbetriebs, dem Dreckspatz, bedruckt. Hergestellt werden die Säcke aus Recyclingmaterial.
Wer in Chur einen neuen Kehrichtsack kauft, begegnet seit Kurzem dem frechen Maskottchen des Werkbetriebs, dem Dreckspatz. Mit einem Augenzwinkern macht das Vögelchen in der ganzen Stadt auf das richtige Entsorgen und Trennen von Abfällen aufmerksam. Damit erreicht der Dreckspatz eine grosse Zahl von Haushalten – direkt dort, wo Abfall entsteht. Und dies ohne zusätzliche Produktionskosten für die Churersäcke.
Auch beim Sack selbst spielt das Thema Nachhaltigkeit und Recycling eine Rolle: Die Churer Kehrichtsäcke werden teilweise aus Recyclingmaterial hergestellt.
2025: 30 Churersäcke pro Person
2025 wurden in Chur insgesamt rund 119'900 Rollen Churersäcke in allen Grössen verbraucht. Das entspricht rund 1,24 Millionen einzelnen Kehrichtsäcken. Im gleichen Jahr wurden rund 9,86 Millionen Kilogramm Haushaltskehricht in der Multisammelstelle entsorgt. Bei 41'713 Einwohnerinnen und Einwohnern entspricht dies durchschnittlich rund 30 Kehrichtsäcken pro Person und Jahr – oder etwa 2,5 Säcken pro Monat.
Weniger Hauskehricht dank besserer Trennung
Seit Juni 2025 können Kunststoffverpackungen und Getränkekartons mit dem RecyBag separat gesammelt werden. Seither wird weniger Hauskehricht entsorgt. Auch andere Abfälle gehören nicht in den Churersack: Papier und Karton, Glas, Metalle, Textilien und weitere separat gesammelte Materialien werden getrennt entsorgt. Batterien und Akkus dürfen wegen der Brandgefahr ebenfalls nicht im Kehrichtsack landen. Wer Abfälle konsequent trennt, leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Wiederverwertung und reduziert die Menge des Hauskehrichts.