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Einsatz für die Schlagerparade
Der Werkbetrieb sorgte einmal mehr für Sauberkeit rund um die Schlagerparade
Am 25. und 26. September 2026 wurde Chur zur Bühne der Schlagerparade. Damit der Grossanlass für die Bevölkerung reibungslos ablaufen konnte, war auch der Werkbetrieb im Einsatz – vor, während und nach der Veranstaltung.
Vorbereitungen und Infrastruktur
Bereits im Vorfeld wurde viel organisiert. Der Werkbetrieb prüfte das Mehrweg- und Abfallkonzept, unterstützte die Veranstaltenden bei Fragen zur Entsorgung und plante die zusätzlichen Einsätze. Auch städtisches Mobiliar wurde vorübergehend entfernt und entlang der Umzugsroute wurden Abfallsammelstellen mit Trennsystem eingerichtet.
Eine besondere Rolle spielte die Logistik: An der Aquasanastrasse wurde eine Mulde aufgestellt. Dort konnten die Wischmaschinen das während der Reinigung anfallende Wischgut direkt entsorgen. Dadurch entfielen zusätzliche Fahrten zum Werkbetrieb und die Maschinen konnten rasch wieder für die Reinigung eingesetzt werden.
Reinigung und Nacharbeiten
Für die Reinigung am Samstag standen vier Wischmaschinen, zwei Elektrofahrzeuge und sechs Handwischer bereit. Dazu kam ein Pikettchef aus dem Kader. Insgesamt waren 13 Mitarbeitende des Werkbetriebs im Einsatz. Die Fahrzeuge übernahmen die Reinigung der Umzugsroute und angrenzenden grösseren Flächen sowie die Entleerung von Sammelstellen und Papierkörben. Die Handwischer kümmerten sich um Bereiche, die mit Maschinen nicht oder nur schwer erreicht werden konnten. Sie gingen den Wischmaschinen voran und wischten beziehungsweise bliesen mit Akkubläsern liegen gebliebenen Abfall in die Strassen, damit die Wischmaschinen ihn speditiv zusammenkehren konnten. Eine besondere Herausforderung bildeten dabei die vielen Schlagerfans, die sich nach dem Umzug noch entlang der Route aufhielten.
Die Arbeit begann nicht erst nach dem Umzug. Bereits während des Anlasses wurden Abfallsammelstellen und Papierkörbe geleert und die Sauberkeit im Veranstaltungsbereich sichergestellt. Unmittelbar nach dem Umzug folgte am Samstag die Grossreinigung. Am Sonntagmorgen wurde nochmals verstärkt gereinigt, insbesondere rund um die Stadthalle und in der Altstadt.
Aus Erfahrungen lernen
Auch nach dem Veranstaltungswochenende gab es einiges zu tun. Die Abfallsammelstellen und die Mulde wurden entfernt, das städtische Mobiliar wieder aufgestellt und die angefallenen Abfallmengen ausgewertet. In einer Nachbesprechung wurden die Einsätze beurteilt und Erfahrungen für die nächste Austragung festgehalten.
Für die Bevölkerung war vom Einsatz des Werkbetriebs idealerweise wenig zu sehen. Mit zusätzlichem Personal, Fahrzeugen und sorgfältiger Planung sorgte er dafür, dass Strassen, Plätze und weitere betroffene Bereiche nach dem Grossanlass möglichst schnell wieder sauber und nutzbar waren.