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Kompost auf dem Prüfstand
Regelmässige Kontrollen sichern die hohe Qualität
Die Stadt Chur lässt ihren Kompost regelmässig auf Schad- und Fremdstoffe prüfen, damit er die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und sicher eingesetzt werden kann. Der Kompost eignet sich sowohl für Gemüsebeete als auch für Pflanzflächen.
Für gesundes Pflanzenwachstum sind Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium wichtig. Gleichzeitig darf der Kompost nur geringe Mengen an Schad- und Fremdstoffen enthalten. Deshalb wird er regelmässig auf seine Zusammensetzung sowie auf Schwermetalle und Fremdstoffe wie Kunststoff, Glas und Steine untersucht. Die Ergebnisse zeigen, ob die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. Sie sind auch wichtig für den Einsatz im biologischen Landbau. Der Churer Kompost erfüllt die Anforderungen des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) und kann deshalb auf dessen Betriebsmittelliste geführt werden.
Die bisherigen Analysen bestätigen die gute Qualität des Churer Komposts. Auch Unternehmen, die Gartenerde herstellen, schätzen ihn und verwenden ihn für ihre Erdmischungen. Jährlich verarbeitet die Stadt rund 4'000 Tonnen organisches Material und gewinnt daraus etwa 1'200 Tonnen Kompost.
Kompost beziehen
Der hochwertige Churer Kompost eignet sich für Gemüsebeete und Pflanzflächen. Besonders sinnvoll ist es, ihn bereits im Spätherbst zu verteilen. Über den Winter kann er sich weiter zersetzen, sodass die Nährstoffe den Pflanzen im Frühling zur Verfügung stehen.
Kleinere Mengen können auf der Kompostierungsanlage am Reitnauerweg 31 von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 16.30 Uhr in Selbstbedienung gekauft werden. Grössere Mengen mit Beladung sind jeweils am Mittwoch- und Freitagnachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr erhältlich.