Kopfzeile

Inhalt

  • Heute geht es los

    5. Juni 2026

    Heute, am 5. Juni 2026, beginnt mit dem 59. Eidgenössischen Schützenfest eines der grössten Sport- und Volksfeste der Schweiz. Während eines Monats werden rund 35’000 Schützinnen und Schützen sowie insgesamt etwa 100’000 Gäste erwartet.

    Für OK-Präsident Martin Candinas ist das ESF2026 weit mehr als ein sportlicher Grossanlass: «Es ist ein nationales Fest der Begegnung, der Tradition und des Zusammenhalts mit grosser wirtschaftlicher Bedeutung.» Nach 1842, 1949 und 1985 ist Chur bereits zum vierten Mal Austragungsort. Zusammen mit 19 Aussenschiessplätzen bildet die Stadt während eines Monats das Zentrum des Schweizer Schiesssports.

    ESF-Generalsekretär Carl Frischknecht betont die Vorteile dieser dezentralen Organisation: «Durch die Nutzung bestehender Infrastrukturen wird sowohl der Regionalität als auch der Nachhaltigkeit Rechnung getragen.»

    Anlass mit nationaler Ausstrahlung
    Für die beiden Verantwortlichen bietet das ESF2026 dem Tourismuskanton Graubünden die Möglichkeit, sich als leistungsfähiger und gastfreundlicher Gastgeber zu präsentieren. Die Bedeutung des Grossanlasses zeigt sich auch mit dem Einsatz von über 5 000 freiwilligen Helferinnen und Helfer, dem Gesamtbudget von rund 14 Millionen Franken sowie im organisatorischen Aufwand: 19 Gemeinden, zahlreiche Trägervereine sowie Partner aus den Bereichen Gesundheit, Logistik, Armee und Zivilschutz und vor allem der Sicherheit sind an der Durchführung beteiligt.

    Auch technologisch beschreitet das ESF2026 neue Wege: Erstmals wird ein Eidgenössisches Schützenfest vollständig digital und auf vollelektronischen Schiessanlagen durchgeführt. Die Resultate werden in Echtzeit auf das Resultateportal übermittelt. Dies ermöglicht einen effizienten und ressourcenschonenden Betrieb.

    Volksfest mit wirtschaftlicher Bedeutung
    Neben dem sportlichen Wettkampf soll das ESF2026 auch ein bedeutendes Volksfest werden. Erwartet werden zahlreiche zusätzliche Übernachtungen sowie eine hohe Wertschöpfung für Hotellerie, Gastronomie und Tourismus. OK-Chef Candinas blickt dem Anlass mit grosser Vorfreude entgegen: «Unser Ziel ist klar: Das ESF2026 soll ein Volltreffer werden – für die Schützenfamilie, die Bevölkerung und ganz Graubünden.»

    Auf Social Media teilen