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  • Kinderbetreuung stärken

    26. Juni 2026

    Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter der Städteinitiative Sozialpolitik trafen sich Mitte Juni 2026 in Chur zur Frühlingskonferenz. Im Zentrum standen Finanzierung und Qualität der Kinderbetreuung sowie der Austausch über kommunale Lösungen. Am Rande der Konferenz stiess der neu eröffnete Konsumraum auf grosses Interesse.

    Stadtrat Patrik Degiacomi begrüsste die Teilnehmenden in der Aula der Schuleinheit Türligarten. Die Städteinitiative Sozialpolitik vertritt die Interessen von rund 60 Schweizer Städten und fördert die Zusammenarbeit von Städten, Kantonen und Bund.

    Qualitativ hochwertige Betreuungsangebote fördern die Entwicklung von Kindern und entlasten Familien. Gleichzeitig bestehen in der Schweiz weiterhin grosse Unterschiede bei der Finanzierung von Kitas.

    Praxis und Austausch
    Gaby Szöllösy, Generalsekretärin der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK), zeigte die aktuelle Finanzierungssituation und Herausforderungen in den Kantonen auf. In einer Podiumsdiskussion verglichen Vertreterinnen und Vertreter aus Freiburg, Chur und dem Verband Kinderbetreuung Schweiz ihre Finanzierungsmodelle.

    In fünf Fokusgruppen wurden städtische Ansätze vertieft – von der frühkindlichen Sprachförderung bis zur Verknüpfung von Kinder- und Sozialpolitik in der Quartierbetreuung. Die Diskussionen zeigten, dass Städte trotz begrenzter Ressourcen innovative Lösungen entwickeln. Der Erfahrungsaustausch hilft, erfolgreiche Konzepte weiterzuentwickeln und die Qualität der Kinderbetreuung zu sichern.

    Am Vorabend lud Stadtrat Patrik Degiacomi zu einem Apéro und einer Führung durch die Kontakt- und Anlaufstelle mit Konsumraum ein. Nach der Konferenz nahmen zahlreiche Gäste an einem sozialen Stadtspaziergang durch Chur teil.