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  • Sondernutzungsplanung

    Sondernutzungspläne wie Quartierpläne und Arealpläne regeln im Rahmen der Grundordnung die Gestaltung und Erschliessung von Bauzonen mit Folgeplanung oder weiteren Gebieten der Bauzonen. Die Abteilung Planung erarbeitet und begleitet die im Generellen Gestaltungsplan der Stadt Chur festgelegten Sondernutzungspläne. Bei amtlichen Folgeplanungen obliegt ihr die Verfahrensleitung, bei privaten Quartierplanungen berät und begleitet sie die Verfasser.

    Arealplanung

    Ein Arealplan legt die Entwicklung, Gestaltung und Erneuerung von Siedlungen sowie von Projekten in der Landschaft fest. Er kann Elemente der übergeordneten Nutzungsplanung (Zonenplan, genereller Ersc…

    Ein Arealplan legt die Entwicklung, Gestaltung und Erneuerung von Siedlungen sowie von Projekten in der Landschaft fest. Er kann Elemente der übergeordneten Nutzungsplanung (Zonenplan, genereller Erschliessungsplan, genereller Gestaltungsplan) enthalten und mit Vorschriften ergänzt werden. Für die Siedlungserneuerung können Nutzungs- und Abbruchverpflichtungen festgelegt werden.

    Der Arealplan ist ein Planungsinstrument der kommunalen Nutzungsplanung und ist in den folgenden Gesetzgebungen verankert: KRG (Raumplanungsgesetz für den Kanton Graubünden) Art. 46 – 50 sowie KRVO (Raumplanungsverordnung für den Kanton Graubünden) Art. 12 – 15 (Verfahren für die Grundordnung).

    Für einige unbebaute Gebiete oder für bebaute Gebiete mit Entwicklungspotential besteht Folgeplanungspflicht. Diese sind im Generellen Gestaltungsplan festgelegt.

     

    Folgende Arealpläne liegen rechtsgültig vor:
    Arealplan Chur West
    Arealplan Kleinbruggen

     

    Folgende Arealplangebiete sind in Bearbeitung:
    Areal Gesundheitsresort Fontana
    Areal Rückenbrecher
     

    Quartierplanung

    Ein Quartierplan (Art. 51 KRG) regelt im Rahmen der Grundordnung die Gestaltung und Erschliessung von Bauzonen mit Folgeplanung oder weiteren Teilgebieten der Bauzone im Detail. Ein Quartierplan wird …

    Ein Quartierplan (Art. 51 KRG) regelt im Rahmen der Grundordnung die Gestaltung und Erschliessung von Bauzonen mit Folgeplanung oder weiteren Teilgebieten der Bauzone im Detail. Ein Quartierplan wird in folgenden Fällen erarbeitet.

    • In Gebieten, die im Generellen Gestaltungsplan speziell mit einer Quartierplanpflicht bezeichnet sind.
    • Auf freiwilliger Basis, um verschiedene Anforderungen möglichst gut miteinander zu koordinieren und eine sehr gute Beziehung der geplanten Bauten zur baulichen und landschaftlichen Umgebung und untereinander zu ermöglichen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Abweichungen im Sinne von Verschärfungen der allgemeinen Bau- und Zonenvorschriften zu gewähren.
    • Der Stadtrat kann von Amtes wegen ein Quartierplanverfahren einleiten.
       

    Bei einer Überbauung mittels Quartierplan geht es in erster Linie darum, überdurchschnittliche städtebauliche Qualität zu gewährleisten und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu konkretisieren. Gestützt auf die Vorgaben von Art. 88 Abs. 4 BauG können Abweichungen bezüglich der Gebäude- und Grenzabstände, der Gebäudelänge und bezüglich dem Zusammenbau mehrerer Baukörper gewährt werden. Zudem kann ein Ausnützungsbonus von bis zu 20% der maximal zulässigen AZ zugesprochen werden. Für die Vergabe des Bonus werden insbesondere städtebauliche, architektonische und freiraumplanerische Aspekte der angestrebten Überbauung berücksichtigt.

    Eine Übersicht der Quartierpläne ist im GIS Stadtplan einsehbar.


    Aktuelle Quartierplanungen in Chur:

    Quartierplan Chur West Teilgebiet D
    Quartierplan Sonnhalde
    Quartierplan Trist
    Gesamtüberbauungsplan GÜP Bahnhofgebiet 9. Änderung
    Quartierplanerweiterung Böschengut 2
    Quartierplan Welschdörfli 4
     

    kürzlich Abgeschlossene Quartierplanungen:

    Quartierplan Hirschweg
    Quartierplan Austrasse
    Quartierplan Hof Masans