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  • Coronavirus: Einheitliche Risikobeurteilung von Stadt und Kanton

    2. März 2020

    Gastgewerbe wird differenziert beurteilt

    Trotz einschneidender Massnahmen verzeichnet Italien gemäss Bundesamt für Gesundheit mittlerweile 1'694 Ansteckungen mit dem Coronavirus, allein am vergangenen Wochenende sind 500 neue Fälle hinzugekommen; 34 Menschen sind verstorben. Wahrscheinlich sämtliche Schweizerinnen und Schweizer, die sich mit dem Virus angesteckt haben, hielten sich zudem in Italien auf. Aufgrund der aktuellen Situation und der Ausbreitung des Coronavirus stuft der Bundesrat die Situation in der Schweiz als besondere Lage gemäss Epidemiengesetz ein. Zudem hat heute Morgen die EU das Risiko auf "hoch" heraufgestuft. Die Stadt Chur sieht sich in ihrem Entscheid, Veranstaltungen ab 50 Personen grundsätzlich zu verbieten, bestätigt. Diese Churer Praxis wurde mit dem Kanton abgestimmt. Die Zahl von 50 Personen wurde deshalb als Grundsatz gewählt, da in diesem Rahmen die Rückverfolgbarkeit einer Ansteckung noch als machbar erscheint.

    Nicht von den Einschränkungen für Veranstaltungen betroffen ist die normale Geschäftstätigkeit, z.B. in der Gastronomie oder der Besuch öffentlicher Einrichtungen oder Anlässe mit gesellschaftlicher Notwendigkeit wie z.B. Beerdigungen oder der Parlamentsbetrieb. Die Rückmeldungen nach dem letzten Wochenende sind grundsätzlich positiv, doch hat sich ein Bedarf für Feinjustierungen ergeben. Bei der Beurteilung der Gesuche wird der Kanton nebst der grundsätzlichen 50 Personen-Klausel weitere Kriterien zur Risikoabwägung im Einzelfall beiziehen, so z.B. räumliche Verhältnisse (Barbetrieb, Speiserestaurant, Konzertlokale etc.). Hierzu werden mit gewissen Betrieben Gespräche geführt.

    Die Eltern der Schülerinnen und Schüler der Stadtschule wurden separat informiert. Es wurde die Empfehlung erlassen, dass Kinder, die z.B. aus Italien zurückkehren und Symptome aufweisen, zu Hause bleiben. Im Klassenverbund wird die Einhaltung der – mittlerweile durch das BAG erweiterten – Hygienevorschriften durch die Lehrpersonen überwacht, zudem sind spezifische Reinigungsarbeiten vorgesehen. Verwaltungsintern wurde das Personal über Symptome und Gefahren und insbesondere die zwischenzeitlich verschärften Hygienemassnahmen orientiert.

     

    WICHTIG:

    Informationen zum aktuellen Stand und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich auf der Website des Bundesamts für Gesundheit (BAG, www.bag.admin.ch). Das BAG betreibt auch eine Hotline.

     

    ANLÄSSE:

    Für Anlässe und deren Beurteilung benutzen Sie bitte das Kontaktformular unter www.gr.ch/coronavirus.

     

    Mitteilung vom 27. Februar: Die Stadt rüstet sich bestmöglich

    Mitteilung vom 29. Februar: Absage von Veranstaltungen

    Zugehörige Objekte

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    Hygienmassnahmen_beachten.pdf Download 0 Hygienmassnahmen_beachten.pdf
    Plakat_neues_Coronavirus_so_schuetzen_wir_uns.pdf Download 1 Plakat_neues_Coronavirus_so_schuetzen_wir_uns.pdf