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Naherholungsgebiet Rosenhügel rückt näher

27. September 2018

Das Naherholungsgebiet am Rande der Altstadt rückt näher. Erschlossen wird der Rosenhügel über den Hirschbühl, wobei auf 30 Metern Luftlinie 18 Meter Höhendifferenz überwunden werden müssen.

Die Stadt Chur hat vier Büros zu einem Studienauftrag eingeladen. Im März sind vier Projekte eingereicht worden. «Der Entscheid ist uns nicht leicht gefallen», sagt Stadtrat Tom Leibundgut. «Alle präsentierten Vorschläge waren sehr gut.»

Gewonnen hat «Viermaldrei» von Urbscheit Landschaftsarchitektur, Zürich. Im Jury-Bericht heisst es: «Das Projekt schafft es, zwischen der historischen Anlage mit den gewundenen Kieswegen und der steinernen Altstadt zu vermitteln.» Das Baugesuch war bis zum 19. September öffentlich aufgelegt. Derzeit ist eine Einsprache hängig.

Die Behindertengängigkeit sei über den Zugang Rosenhügel gegeben, betont Leibundgut. Dieses Vorgehen sei mit den Behindertenverbänden abgesprochen. Läuft alles nach Plan, kann im kommenden Frühling mit den Bauarbeiten für den neuen Verbindungsweg begonnen werden.

Noch bis zum Sonntag, 14. Oktober, sind die eingereichten Projekte im Stadthaus an der Masanserstrasse 2 ausgestellt.

Sehenswürdigkeit Rosenhügel

RosenhügelModell-Ausschnitt aus dem Siegerprojekt.