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Aus der Geschichte

Archäologische Untersuchungen haben ergeben, dass sich Spuren von Siedlungen in Chur bis in die Zeit um 11'000 v. Chr. zurückverfolgen lassen.

Schon 451 wird ein Bischof von Chur namentlich erwähnt; die Anfänge des Bistums reichen aber vermutlich bis ins 4. Jh. zurück. Im 14. und 15. Jh. versucht die aufstrebende Bürgerschaft, sich von ihrem Stadtherrn, dem Bischof, zu emanzipieren. 1464 erhält sie vom Kaiser das Recht, Zünfte einzuführen, und 1489 gelingt es ihr, den Bischof als Gerichtsherrn auszuschalten. Mit der Berufung Comanders (1523) an die Kirche St. Martin beginnt die Reformation in Graubünden.

Während der Bündner Wirren im 17. Jh. wie auch 1799 - 1803 wird Chur wiederholt von österreichischen bzw. französischen Truppen besetzt. Bis zum Ende des Freistaats der Drei Bünde 1798 war Chur Vorort des Gotteshausbundes und damit den Vororten des Zehngerichtenbundes und des Grauen Bundes – Davos und Ilanz - gleichgestellt. Die jährlichen Bundestage fanden abwechselnd an diesen drei Orten statt. Wegen der günstigen Lage und weil Chur im Vergleich zu den anderen Gerichtsgemeinden über die damals beste "Infrastruktur" verfügte, übte die Stadt dennoch Zentrumsfunktion im Dreibündestaat aus.
Seit 1803 gehört Graubünden der Eidgenossenschaft an. Kantonshauptstadt wurde 1820 Chur. Die Aufhebung der Zünfte und die Einführung einer liberalen Stadtverfassung erfolgte 1840.

Der östliche Teil der Churer Altstadt und eine der unzähligen Varianten des Stadtwappens
Der östliche Teil der Churer Altstadt und eine der unzähligen Varianten des Stadtwappens. (Walter Schmid)

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